Unsere Sängerinnen

unsere Chorleiterin

Christa Lindner

Die Allgemeinmedizinerin, vierfache Mutter und zweifache Großmutter ist eine der beiden Gründerinnen und künstlerische Leiterin der Tontauben. Sie liebt das Schräge, Schrille, das nicht Alltägliche und dementsprechend stilsicher stellt sie das kompromisslos unterhaltsame Programm für den Damenchor zusammen. Das Suchen, Finden und Arrangieren der Lieder macht ihr großen Spaß und ist Ihre Leidenschaft.

Ihr musikalischer Werdegang lässt sich wie folgt zusammenfassen: Mit fünf Jahren bringt sie sich selbst das Klavierspielen bei. 10 Jahre später verliebt sie sich in den Kantor ihrer Heimatgemeinde. Als optimistische Pragmatikerin tritt sie daraufhin dem Kirchenchor bei und übernimmt auch gleich die Position der Organistin. Später gründet und leitet sie die Singgruppe „Ladies Sunshine und Mister Moon“. Als sich die Gruppe auflöst, gründet sie gemeinsam mit Birgit Wolf kurzerhand den Damenchor „Die Tontauben“ alias „Oidweiwasumma“. Da gleichzeitiges Singen und Dirigieren auch für Christa nicht leicht unter einen Hut zu bringen sind, entschied sie wieder ganz pragmatisch, die Tontauben ohne Dirigenten singen zu lassen. „Sine praefectus musicus“ ist mittlerweile zum Markenzeichen des Damenchores geworden.

Eine ganz besondere Leidenschaft hegt sie für „altes Klumpert“ (O-Ton Christa) und kein Dachboden in der Gegend ist vor ihr sicher. Aus dem alten Klumpert gestaltet sie wunderschöne Kunstobjekte, wie Mosaikbilder, Skulpturen und Gemälde, die ihren Garten und ihr Haus zu einem Gesamtkunstwerk machen.

Neben der Kunst spielt auch der Sport eine wichtige Rolle in ihrem Leben: Fünf Mal ist sie Marathon-Finisherin, Radfahren und Fußball gehören auch zu ihren Favoriten.

unsere Chormanagerin

Birgit Maria Wolf

Die Mutter zweier erwachsener Kinder und Großmutter dreier entzückender Enkelinnen, passionierte Schauspielerin (Ensemblemitglied der Dinnerleichen: www.dinnerleiche.at) und Craniosacralpraktikerin, seit 1987 glücklich verheiratet und 2010 von Wien ins Burgenland übersiedelt hat die organisatorische Leitung der Tontauben über.

Sie hält die Täubchen auf Trab – ganz nach dem Motto: wer rastet der rostet.

Spaß und Freude sind ihr wichtig, aber auch Qualität.

Mit dem Chor, den sie gemeinsam mit Christa Lindner gegründet hat, ist sie gerne unterwegs.

Eigene Konzerte und Auftritte bei Feiern, Hochzeiten, Messen und im Ausland machen ihr Spaß, genauso die jährlich stattfindende Chorreise, die die Täubchen auch in ferne Länder führt.

Die ORF Show: „die große Chance der Chöre“ war für sie eine der lustigsten Erfahrungen mit dem Chor, der dort unter dem Namen „Oidweiwasumma“ eine gute Figur machte.

unsere Frau Professor

Traudl Beibl

Die ehemalige Latein- und Englischlehrerin hat ein großes Faible für Musik. Mit sechs Jahren begann sie mit dem Klavierunterricht, und bis heute ist sie diesem Instrument als Hobbymusikerin treu geblieben. Als sie vor etlichen Jahren aus beruflichen Gründen mit ihrem Mann nach Neusiedl kam, schlossen sich beide sofort dem hiesigen „Lehrermadrigalchor“ an. Seit sie in Pension ist, hilft sie mit ihrer mittlerweile vom Alt zum Tenor mutierten Stimme in verschiedenen Gesangsvereinen aus. Bei den Tontauben fühlt sie sich besonders wohl und freut sich, wenn sie in der untersten Lage „ba da ba da“, „ooh ooh“ oder sonstige Laute beisteuern darf. Das gemeinsame Singen ohne Dirigenten macht ihr richtig Spaß.

unser Chor-CFO

Silvia Hofmann

Schon der Klassenvorstand im musischen Gymnasium St. Pölten erkannte das musikalische Talent seiner Schülerin Silvia und verdonnerte sie dazu, bis zur Matura als Mezzosopranistin im St. Pöltener Stadtchor mitzuwirken.

Beruflich verschlug es sie jedoch in die Welt der Zahlen, Daten und Fakten. Der Finanzprüferin und studierten Betriebswirtin vertrauen die Tauben nicht nur in Fragen der Verwaltung ihrer Chorfinanzen. Als psychosoziale Beraterin weiß sie auch auf die großen Fragen des Lebens immer eine kluge Antwort oder zumindest ein passendes Lied.

2011 markierte der Auszug ihrer Tochter aus dem elterlichen Haushalt das Ende und den Beginn einer neuen Ära. Was tun mit der gewonnenen freien Zeit? Welch glückliche Fügung, dass just zu diesem Zeitpunkt die Tontauben gegründet wurden. Kurzerhand schloss sie sich dem Damenchor an und brachte damit ihre kreative Ader wieder zum Pulsieren. Das Singen und ihr zweites Kreativ-Hobby, die Malerei, sind für sie ein Ausgleich zu ihrem von Zahlen dominierten Beruf und eine Quelle der Lebensfreude. Im Chor ist sie ebenso vielseitig einsetzbar wie im Leben und wechselt stimmsicher zwischen Sopran, Mezzosopran und Alt.

unser ruhender Pol

Romana Koller

Sie ist das jüngste Mitglied der Gruppe und seit Jänner 2017 mit Leib und Seele dabei. Sie lebt mit ihrem Mann in Purbach und hat eine Tochter.

Die gebürtige Neudorferin liebt Musik, Singen und Tanzen von Kindesbeinen an, hat ein paar Jahre Klavier gelernt, doch angesichts des sehr langweiligen Programms ihres Klavierlehrers bald wieder aufgegeben. Sie sang im Gymnasium- und Jugendchor und war längere Zeit Mitglied der Tamburizzagruppe Neudorf, wo sie sang, Tamburizza spielte und kroatischen Volkstanz ausübte. Durch familiäre Umstände und Umzug beendete sie diese Mitgliedschaft.

Stets auf der Suche nach einer Möglichkeit zu singen, ist sie durch „Zufall“ auf die Tontauben gestoßen, bei denen sie sich von Anfang an wohl gefühlt hat. Die lustige und gesellige Runde mit den tollen Stimmen und der außerordentlich talentierten Leiterin haben es ihr angetan.

Neben ihrem Job als Gemeindeamtsleiterin in Neudorf und Potzneusiedl interessiert sie sich für Esoterik, Persönlichkeitsbildung und „alles, was man mit den Augen nicht wahrnehmen und der Wissenschaft nicht belegen kann“.

unsere gute Seele

Anita Waba

Die Mutter von 2 Kindern und Oma von 6 Enkerln ist als Gemeindesekretärin die gute Seele im Gemeindeamt und hat als Standesbeamtin auch noch die schöne Aufgabe, glückliche Paare kraft ihres Amtes in den Hafen der Ehe zu führen.

Die Musik hat sie schon seit ihrer Kindheit in ihren Bann gezogen. Sie sang bereits im Volksschulalter als Leadsängerin bei rhythmischen Messen, danach im Chor des Gymnasiums Neusiedl am See, bis sich dann ihr musikalischer Kindheitstraum erfüllen sollte: Als Solistin des Kirchenchores in der Christmette „Stille Nacht, Heilige Nacht“ zu singen. Und dieser Traum hält noch immer an, denn bis heute erklingt in der Windener Christmette Anitas Sopranstimme zum Lied der Lieder und jeder hält den Atem an. Seit Jahren singt sie als Solostimme bei Hochzeitsmessen und ist gleichzeitig Mitglied von drei Chören.

Bei der Gründung der Tontauben 2011 war sie natürlich von Anfang an dabei. Das Singen der abwechslungsreichen, lustigen und anspruchsvollen Lieder, aber auch das Zusammensein und Lachen in der Runde empfindet sie als ihr Lebenselixier. Nicht nur in der Musik, sondern auch in der Malerei kann sie ihre Seele ausdrücken und dadurch Kraft für ihren Alltag schöpfen.

unsere Qualitätsmanagerin

Uschi Zirnfuss

Im Jänner 2015 eigentlich als „Aushilfe“ für den Auftritt als Gruppe „Oidweiwasumma“ bei der ORF Show „Die große Chance der Chöre“ eingesprungen, hat es ihr bei den Tontauben so gut gefallen, dass sie auch heute noch begeisterte Mitsängerin ist. Sie schätzt das abwechslungsreiche und anspruchsvolle Repertoire, und dass jede Probe eine neue Herausforderung an die grauen Zellen ist. Und die Chemie zwischen den 7 Damen stimmt – was ihr natürlich neben den gesanglichen Fähigkeiten das Wichtigste ist.
Privat ist die ehemalige Tourismuskauffrau passionierte Großmutter und Ehefrau, und in der spärlichen Freizeit leitet sie auch noch einen Chor in ihrer Heimatgemeinde Weiden am See und einen weiteren in Gols.

unsere Moderatorin

Eva Benno

Ja wie kommt denn die zum Chor? Unter all ihren Vorfahren, die aus allen Teilen der ehemaligen k. u. k. Kronländer stammen, war nicht ein einziger Musiker. Folglich kann sie zwar alles mögliche, nur nicht singen. In der Volksschule durfte sie gar nicht mitmachen, so arg war das. Also wie kommt sie nun zu den Tontauben und was macht sie da?

Kurz ihr Lebenslauf: Geboren in Wien, Kindheit in Graz, Schule, Studium des Vermessungswesens, berufliche Laufbahn alles in Wien.

Was sie immer gerne gemacht hat und worin sie echt gut ist: Reden vor Leuten, Vorträge halten und Geschichten erzählen.

1975 kam sie nach Winden am See, 1988 heiratete sie in 2. Ehe einen Hiesigen. Nach ihrer Pensionierung engagierte sie sich im örtlichen Pensionistenverein und begann, die Weihnachts- und Faschingsfeste des Vereins zu moderieren. In dieser Rolle wurde sie von der Chorleiterin der Tontauben, Christa Lindner entdeckt und als „Quatschtante“ (O-Ton Eva) für den Damenchor angeheuert.

Eva hat aus ihren Moderationen eine eigene Kunstform kreiert. Sie sind immer speziell auf das Programm der Tontauben abgestimmt. Mit ihren pfiffigen und originellen Texten hat sie die Herzen des Publikums schon gewonnen, noch bevor die Tontauben einen Ton gesungen haben.